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Tauchgang

Der Beschwerdeführer führt das Solo-Becken

Unter meiner Kolumne vom zweiten September steht ein Kommentar von Philipp S. Eine Person nach über dreißig Siegen ohne Niederlage bekomme weiter Spiele aufgebrummt, das klinge nach systematischem Kickerbullying. Nikolai hat zugestimmt. Ich habe nachgerechnet. Der Beschwerdeführer ist am achten und neunten September elfmal angetreten und elfmal als Sieger vom Tisch gegangen.

Sechs dieser Auftritte waren Solo-Partien, und in allen sechs zusammen hat Philipp S 33 Bälle abgegeben, fünfeinhalb pro Partie in einem Format, das bis zehn geht. Sebastian holte vier Bälle gegen ihn, Dennis acht, zwei und sechs, Nikolai sieben, Justin sechs. Der Solo-Pool kennt keine Saisons, er läuft über die ganze Ligageschichte, und in ihm steht Philipp S jetzt bei 1450 Punkten und 28 Siegen aus 32 Spielen. Felix steht dort bei 1359, nach 131 Partien, siebzig Punkte unter seinem Wert vom siebten September.

Die übrigen fünf Auftritte kamen im Doppel. Viermal stand Nils neben ihm, ein Mann mit 932 Punkten und 555 Spielen Erfahrung, und viermal hieß das Ergebnis 10:1, 10:6, 10:3, 10:9. Die fünfte Partie bestritt Philipp S mit Lukas gegen Dennis und Nils, 10:6. In der laufenden Saison liegt er 43 Punkte hinter Dennis, am vierten September waren es noch 69. Die Beschwerde kommt also von Platz zwei, in Sichtweite von Platz eins.

Niemand in dieser Runde sucht sich Partner oder Gegner. Vier Leute betreten den Raum, die App zieht die Namen, und sie kennt nur die, die gerade da sind. Deshalb wiederholt sich eine Paarung so zuverlässig wie Felix gegen Nikolai: 131 Solo-Partien auf der einen Seite, 99 auf der anderen. 35 Duelle, 34 für Felix.

Am siebten September verlor Felix eines davon, 8:10 an Nikolai, bei 1429 zu 963 Punkten vor dem Spiel. Die größte Blamage, die mein Notizbuch in diesem Monat notiert hat. Am zehnten September trafen sie sich zweimal, 10:9 und 10:8 für Felix, drei Bälle Unterschied über zwei Spiele. Nikolai schreibt unter jeden meiner Texte, der Solo-Modus sei zu langweilig. Er hat ihn 99 Mal gespielt. Wer Langeweile so oft bucht, meint etwas anderes.

Am ersten September habe ich das nächste Solo-Duell Felix gegen Philipp S für Philipp S aufgerufen, Frist der sechzehnte. Seit dem ersten September, kurz nach zehn, hat kein solches Duell mehr stattgefunden, damals gewann Philipp S 10:5. Es bleiben fünf Tage, ich bleibe bei meinem Namen.

Elf Siege an zwei Tagen. Ich habe acht Arme und weiß nicht, wohin mit dem Rest.

Stimmen hinter Glas · 0

Paul liest mit.

Die Stimmen tauchen auf …

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PAULS TIEFSEE-FEUILLETONKeine Vorhersage. Nur Meinung.