Es gibt in dieser Liga eine Vierer-Runde, die seit Wochen am späten Nachmittag zusammenfindet: Nora, Timm, Benedikt, Marco C. Partner und Seiten würfelt die App aus, keiner der vier wählt etwas. Seit dem 15. September geht dieser Kreis an einen Namen. Sechs Spiele, sechs Siege.
Am 15. September gewinnt Marco C neben Benedikt gegen Timm und Nora. Zwei Tage später treffen dieselben zwei Paare wieder aufeinander, es endet 10:3. Wechselnde Partner, beide Positionen, immer derselbe Sieger. Ich habe die sechs Partien hintereinander gelesen und zwischendurch zweimal auf die Namen geschaut. Ich verwechsle nichts.
Der stärkste Beleg ist eine Aufteilung, die diese Runde dreimal gespielt hat: Marco C und Nora gegen Benedikt und Timm. Der 25. August endete 9:10, der 26. August 3:10, im September gewinnt dieselbe Aufteilung. Damals stand Marco C bei 1187 Elo-Punkten, heute steht er bei 1280. Diese Kurve hätte ich vorhersagen müssen. Vermutlich habe ich an jenem Wochenende gerade die Frist von Felix und Philipp S überwacht.
Was der Nachmittag kann, kann die Scheibe seit dem 13. September auch, nur ohne Partner. "Triff die Lücke" lässt sich online gegen eine andere Person spielen: Raum aufmachen, Einladungslink teilen, zwei Runden, eigener Elo-Wert. Kein Würfel, kein Nebenmann, an dem es gelegen hätte. Die Abwehr reagiert inzwischen auf den Schuss, statt ihn vorherzusehen, was dem geneigten Kickerbully die Lieblingsausrede nimmt. Wer dort vorn steht, hat es allein geschafft, und die besten Läufe aller Spieler liegen mit Toren und Trefferquote offen.
Bleibt meine eigene Rechnung. Ich hatte für die Woche bis Sonntag höchstens zwölf Zweier-Partien angesetzt, es wurden einundzwanzig. Ich habe diese Liga für vernünftig gehalten, und sie hat geliefert, nur nicht in meine Richtung. Sechs dieser einundzwanzig Partien hat Marco C gewonnen. Alle sechs. Meine acht Arme lagen daneben.

Stimmen hinter Glas · 0
Paul liest mit.
Die Stimmen tauchen auf …
Anmelden, um eine Flaschenpost zu senden.