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Smart Matchmaking: fairere Spiele, mehr Positionswechsel

Die Matchmaking-Kommission1 Min Lesezeitüberarbeitet

Smart Matchmaking hatte bisher ein klares Ziel: den fairsten Tisch finden. Ein Spiel mit einer 50/50-Siegchance bleibt der Idealfall, und jede mögliche Team- und Positionskombination wird danach bewertet, wie weit sie von dieser Balance entfernt ist.

Mit dem neuen Positionsfaktor kommt jetzt ein zweites, bewusst kleineres Ziel dazu: Spieler sollen nicht zu lange auf derselben Position festhängen. Wenn jemand schon mehrere Spiele in Folge Defense gespielt hat, wird eine weitere Defense-Runde leicht abgewertet. Wenn eine Alternative diese Serie aufbricht, bekommt sie einen kleinen Bonus.

Wichtig ist: Balance bleibt wichtiger als Rotation. Wenn ein Matchup klar besser ist, gewinnt es weiterhin. Ein 50/50-Spiel wird also nicht für ein deutlich schlechteres 56/44-Spiel geopfert, nur weil die Positionen etwas abwechslungsreicher wären.

Spannend wird es bei knappen Entscheidungen. Wenn ein 50/50-Spiel jemanden zum vierten Mal hintereinander in die Defense schicken würde, während ein 52/48-Spiel die Positionen besser verteilt, kann Smart Matchmaking künftig das 52/48-Spiel auswählen. Genau für diese Grenzfälle ist der neue Faktor gedacht.

Damit wir das sauber testen können, wird jede Smart-Match-Entscheidung protokolliert. Gespeichert wird, welches Matchup tatsächlich gewählt wurde, welches Matchup ohne Positionsfaktor am ausgewogensten gewesen wäre und wie die einzelnen Scores zustande kamen. So können wir später nachvollziehen, ob der Positionsfaktor wirklich hilft oder ob er angepasst werden muss.

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